Was tun wir jedoch, wenn
uns keine Wahl gelassen wird. Zwar behauptet ein jeder, dauerhaft unabhängig von seiner Familie leben zu wollen, allerdings zieht es die meisten, dennoch nicht besonders schnell aus dem wohlbehüteten Haushalt ihrer Eltern.Zurück zu der vorangegangen Frage:
Was tun also, wenn einem keine Wahl gelassen wird zwischen Selbstständigkeit und unabhängigkeit? Was wenn jemand anderes, als man selbst die Entscheidung für eine festsetzt und man mit einem Mal ganz allein mit Sack und Pack auf der Straße steht?
Was würdest Du tun?
Man kann das Gespräch suchen und versuchen die Sache zu bereinigen, allerdings, wird man in seinem Stolz gekränkt und die eigenen Wertvorstellungen werden von Grund aud auf den Kopf gestellt.
Kann es überhaupt sein, dass ein Elternteil, egal wie gereizt, sein eigenes Kind verstößt und es nicht einmal in Erwägung zieht sich zu melden, es sei denn um dem Kinde zu sagen, es habe nichts mehr in dem -bis dato eigenen- Familienhaushalt verloren?!
Sollte man Zeit verstreichen lassen um die Differenzen zeitgemäß abkühlen zu lassen?
Doch wie lange, ist lang genug?
Kann man so etwas überhaupt verzeihen?
Verzeihen... wahrscheinlich schon, jedoch wird man nie vergessen und den Flecken Hass, den man in seinem Herzen hat wachsen merken, wird man nie wieder richtig los. Denn bei jeder neuen Verstimmung untereinander, falls es überhaupt zu erneutem Kontakt kommen sollte, würde dieses kleine Bisschen Hass, das man in sich führt, auflodern und einen von Innen zerfressen.
Das wars fürs erste.
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