Anlässlich meiner vergangenen 2 Philosophiestunden, in denen wir im Großen und Ganzen über Religion und Staat und die, gesetzlich zwar wiederlegte, in der Realität, jedoch bestehende Verbindung beider Instanzen gesprochen habe, möchte ich einmal kurz zu diesem Thema äußern.
Ich kann eigentlich immer wieder nur auf das Thema der Toleranz zurückkommen, wie bereits im Blog über "Kritik der reinen Toleranz", jeder vertritt eine bestimmte Glaubensrichtung, ob er nun will oder nicht. Da es jedoch nicht einfach ist, sich von seiner Religion zu distanzieren, muss man für sich selbst entscheiden, welche Aspekte man für wahr ansieht und welche als falsch und irrational.
Ich habe mich jetzt auch endlich wieder an "Wunder Wahn und Wirklichkeit" von Theo Löbsack gemacht und muss gestehen, dass ich es äußerst spannend finde, mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Vielleicht habt ihr alle eine vollkommen andere Meinung, dass man beispielsweise eine eigene Religion gründen sollte, sofern einem die bisherige missfällt, ob nun persönlich (sei es, dass man homosexuell ist und die gleichgeschlechtliche Ehe in der katholischen Kirche nicht annerkannt wird) oder allgemein, dass die Religionsmoral nicht mit dem eigenen Moralkodex kompatibel ist.
Das wars auch schon. Das Thema ist an sich viel zu komplex um es in einem Blog auszudiskutieren, allerdings, wollte ich das Thema dennoch gerne anschneiden, da es, wenn auch unbewusst, einen wichtigen Teil unseres Lebens ausmacht.