Andernfalls kann man auch so argumentieren, dass Kinder dadurch zu "sexueller Reife" gezwungen würden. Wir beschweren uns dauerhaft darüber, wie schnell "Kinder" erwachsen würden, dabei werden sie mit jeglichen Reizen in der Öffentlichkeit überflutet...

[So viel zu diesem Thema. Zurück zur eigentlichen Fragestellung:]
Ich würde unheimlich gerne von mir behaupten können, Genussmensch zu sein, allerdings stelle ich immer wieder (zu meinem Bedauern) fest, dass ich zunehmend in Hektik verfalle. Ich denke, dass viel mit Einbildung zusammenhängt, aber dennoch bilde ich mir ein, dass es an unserem Zeitalter liegt, dass man immer weniger Zeit für die Sachen hat, die einem am Herzen liegen und für die man sich Zeit nehmen sollte. Man plant Sachen für einen Tag, die man normaler Weise an mehrern Tagen erledigen würde. Woran liegt es, dass wir so hektisch (geworden) sind? Was hat uns dazu veranlasst immer weniger zu genießen, bzw. "schnellen Genuss" vorzuzuiehen?
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